Sonntag, 18. Januar 2015

The Fae Chronicles 01. Fighting Destiny - Amelia Hutchins

Erotisches und spannungsgeladenes Debüt mit starken Protagonisten!

Fighting Destiny

Klappentext:

"Have you ever heard of the old Celtic legends of the Fae - beautiful, magical, deadly and a love of messing with humans just for kicks and giggles?

Welcome to my world.

What started out as a strange assignment, leads to one of the most gruesome murder mysteries of our times and my friends and I are set and determined to find out who is killing off Fae and Witches alike. 

Couple of problems in the way – I hate the Fae and the Prince of the Dark Fae is bound and determined that I work for him.

He’s a rude, overbearing egotistical ass with a compulsive need to possess, dominate and control me.

Oh – did I mention that he is absolutely sex-on-a-stick gorgeous and he makes me feel things that I never ever wanted to feel for a Fae…every time he touches me or looks at me with those golden eyes seems to pull me further in under his spell, despite my better judgment.

My friends and I can’t trust anyone and nothing is as it seems on the surface – not even me."

Informationen zur Autorin:

Amelia lives in the great Pacific Northwest with her family. When not writing, she can be found on her page Erotica Book Club hanging out with her favorite book junkies. She's an avid reader of everything paranormal romance.
The Fae Chronicles is Amelia's debut series, and there are at least five books planned for Synthia and Ryder.

Autorenhomepage: www.amelia-hutchins.com

(Aus: http://www.goodreads.com/author/show/7092218.Amelia_Hutchins, letzter Zugriff: 18.01.2015, 15.19 Uhr)

Rezension

Synthia Raine McKenna ist eine Hexe aus Fleisch und Blut und ihr zu Hause ist die Gilde von Spokane.  Ihre Aufgabe? Menschen vor unwilligen Übergriffen durch Feen zu schützen. Mit nur fünf Jahren musste sie mit ansehen, wie ihre Eltern von Feen gefoltert, vergewaltigt und getötet wurden. Doch nun, sechzehn Jahre später, hat sie Kontrolle über ihr Leben. Sie weiß, wer sie ist und welches ihre Aufgaben sind - bis zu dem Tag, als sie unfreiwillig einen Auftrag bekommt, den sie ausführen muss. Und zwar für niemand anderen als den Prinzen der dunklen Feen. Denn draußen läuft ein verrückter Serienkiller rum, der nicht nur die Hexen, sondern auch die unsterblichen Feen beiderseits tötet. Trotz ihrem Hass gegenüber den Feen willigt sie ein zu helfen. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat ist ein dominanter Alpha wie Ryder, der attraktive dunkle Prinz, der ihr die Stirn bietet und sie Dinge fühlen lässt, die sie niemals für möglich gehalten hätte ... 

» They said the dying hat it easy, that being reborn was easy and peaceful. What about the living who had to remember it? Hat to carry the burden of knowing they'd failed, living with the memories of the dead? I think we have it worse off, since we don't forget. «
(Aus:Fighting Destiny, S. 211)

Mit dem ersten Band der Fae Chronicles, Fighting Destiny, schafft Amelia Hutchins ein beeindruckendes Debüt, welches nur so vor Spannung, Erotik, tollen Ideen und gegensätzlichen Charakteren strotzt. Der Roman beginnt dabei sofort mit einer spannungsgeladenen Mission, in welcher man sogleich einen ersten Eindruck von Synthias, ebenso wie Ryders, Charakter bekommt und ein Feeling für die Atmosphäre der Storyline aufbaut.  Der Aufbau der unterschiedlichen Welten (Faery und die Erde) spiegeln dabei genauso konträre Gegensätze wieder wie die beiden Hauptfiguren, welche den Plot vordergründig dominieren. Originelle Dialoge, Sarkasmus und Humor sind ebenso ein wichtiger Bestandteil der Geschichte wie die Entwicklung der Figuren im Gesamtverlauf. Und die Story verspricht nicht nur heißen Sex - sondern auch eine Menge Fetzen die fliegen, wenn Synthia und Ryder aufeinander stoßen. 

» Love is more than just feeling something, it's the connection of two souls that interwine and cannot be without the other. It's not just saying you love someone - it's showing them in every fucking breath you take, every look. It just is, simple as that. That kind of love doesn't die. It withers the soul without the other to keep it alive.  «
(Aus:Fighting Destiny, S. 235)

Ist es nicht oft so, dass man in Büchern Figuren begegnet, die ok sind, die man mag, denen aber einfach das gewisse Etwas ihrer eigenen Persönlichkeit fehlt? Ist nicht das, was ein Leser mit allem, was er am Lesen am liebsten mag, Figuren sucht, die einem ihre eigenen Charakterzüge aufdrücken, welche mit Vielfalt und Tiefe begeistern, die einen zum weinen und zum lachen bringen können und man genau solche Charaktere aus so unterschiedlichen Gründen in sein Herz schließt und nicht mehr gehen lassen mag? Figuren können einen dabei aus so unterschiedlichen Gründen begeistern. Und was die beiden Hauptfiguren, Synthia und Ryder, ebenso wie viele der Nebenfiguren in Fighting Destiny so besonders macht und sie ins Leserherz schließen lässt, das ist genau das: Vielfältige Charakterzüge, die gegensätzlicher nicht sein könnten. 

Ein dominanter Alpha, der es gewohnt ist, alles zu kriegen was er will, eine taffe Protagonistin, welche ihr eigener Herr ist und genau weiß, was sie will (einschließlich sich nicht von einem arroganten Feenprinzen dominieren zu lassen ...), ein lüsterner Dämon, der viele verschiedene Facetten aufweist, und und und. Es gibt so viele unterschiedliche Charaktere in diesem Roman, dem jedem ein Platz zugewiesen wird. Und egal wie wichtig oder unwichtig dieser in der Storyline zu sein vermag, jede Figur strahlt in ihrer Art und Weise eine Tiefe und Begeisterungsfähigkeit aus, welche einen einfach nur für die Figuren einnimmt und sie ins Herz schließen lässt. Dabei treffen natürlich Synthia, welche als starke Protagonistin, Hexe und Assassinen vorgestellt wird, und der geheimnisvolle dunkle Feenprinz Ryder in ihrer vollen Wucht aufeinander und liefern sich haarsträubende Dialoge ohne Ende. Beide haben miteinander und mit ihrem Selbst zu kämpfen, wenn es darum geht, ein Verständnis für den jeweils anderen aufzubauen. Ein Garant also für eine Menge Konfliktpotenzial, welches die Autorin schon in ihrem Debüt auszunutzen weiß und den Leser bei jedem Wortspiel, jeder Anspielung und jedem Streit der beiden mitfiebern lässt.

» Something's just cannot be changed, no matter how much you want them to be.  «
(Aus:Fighting Destiny, S.361 )

Doch nicht nur die Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind verstrickt, denn auch der Plot der Storyline hat es in sich. Das Feen gerne Intrigen spinnen und ihre Spielchen treiben ist allgemein bekannt, doch die Art und Weise, wie das Schicksal seine Wege sucht, ist einmalig. So kommt es, dass viele überraschende Wendungen und interessante neue Ideen die Storyline prägen und diese die beiden Welten, in denen die Geschichte spielt, ausschmücken. Nichts ist, wie es scheint - und das macht sich auch mit fortschreitender Seitenzahl immer deutlicher bemerkbar. Dabei werden die Figuren mit schweren Entscheidungen und Schicksalsschlägen konfrontiert, die alles bisher dagewesene auf den Kopf stellen. Ein Pluspunkt ist definitiv, dass die Autorin auch vor drastischen und dramatischen Maßnahmen nicht halt macht und somit der Geschichte Raum gibt sich zu entfalten. Vor allem zum Ende des ersten Bandes hin wird der Leser immer wieder hin und her gerissen zwischen Wahrheit und Schein. Und gerade, als man denkt, man weiß was kommt... endet der Roman mit einem Cliffhanger, der den Leser verwirrend und voller Erwartung auf den nächsten Band der Serie wartend zurücklässt. Insgesamt definitiv ein gelungenes Debüt, welches Hoffnung auf eine gelungene Fortsetzung macht! 

Ein letztes Wort noch zur Erotik, denn dieser nimmt einen wichtigen Part innerhalb des Romans ein. Es geht heiß her, sehr heiß. Prüde Leser sollten wohl eher zu anderen Romanen greifen, denn hier geht es hart zur Sache. Ryder wird als typischer Alpha dargestellt, der sein Leben lang gewohnt war, zu dominieren. Dies zeigt sich seeeehr facettenreich in den expliciten Sexszenen, welche durchaus oft und schonungslos einige Kapitel des Romans schmücken (oder auch ganz einnehmen). Dabei wird nicht auf klare Worte und Statements verzichtet, Dirty Talk ist ein Witz dagegen. Wer dem also nicht sehr zugetan ist, sollte hier wohl die Finger von lassen. Allen anderen: Immer ran damit, Ladies! (und Gentleman...)

Fazit

Fighting Destiny von Amelia Hutchins ist ein heißes, spannungsgeladenes und dialogreiches Debüt, dass es in sich hat. Gegensätzliche Protagonisten, emotions- und spannungsgeladene  Dialoge und eine Menge Humor dominieren die Atmosphäre, die Storyline ist geprägt von überraschenden Wendungen, actionreichen Handlungen und interessanten Ideen. Eine Menge schonungsloser Sex und viel Erotik prägen zudem ebenfalls den Hauptplot. Ein toller Sprachstil und der gekonnt gesetzte Cliffhanger zum Schluss lassen viel Erwartung in die Serie und ihre Folgebände setzen! Fans mit einer Leidenschaft zur Dark Fantasy und einer blühenden Fantasie sollten sich diesen Roman definitiv nicht entgehen lassen!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Fighting Destiny
02. Taunting Destiny
03. Escaping Destiny
04. Seducing Destiny 
05. Noch unbekannt

Pro & Contra

+ Charismatische Figuren
+ Tiefgründige Protagonisten
+ Interessanter Plot
+ Begeisterungsfähig von der ersten bis zur letzten Seite
+ Pageturner
+ Überraschende und unerwartete Wendungen
+ Plot hält viel Potenzial bereit
+ Sehr gut geschriebene und vielfältige Erotikszenen
+ Ryders schelmischer Charakter
+ "Demon!"

Bewertung:

Handlung: 5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Preis/Leistung: 5/5

Insgesamt:

Amelia Hutchins
Darkfantasyserie
Verlag: Amazon Self-Publishing Plattform, Ebook (Taschenbuch auch erhältlich)
Genre: Dark Fantasy; Roman
Originaltitel: Fighting Destiny
E.Termin: 01. Juni 2013 (Ausgabe von Amazon)
ISBN/ASIN: B00D5M4PTM
ISBN-13: 978-0991190911
Preis: 2,99 € (11,67 € Taschenbuch), 394 Seiten

Kommentare:

  1. Du solltest deine Rezension vielleicht mal bei Amazon.de einbringen. Dort gibt es zu diesem Buch nur eine 1 Sterne Bewertung und die weicht ja mal absolut von dem ab was du hier gibst. ;)

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    1. Ich versuche es schon die ganze Zeit. Aber Amazon hat zum 5. mal die Überprüfung abgelehnt. Meine Rezension würde angeblich den Richtlinien nicht entsprechen. :D Ich glaube, ich schreibe einfach zu oft das Wort "Sex". Ich hab dann ausprobiert, ob es mit * geht, aber auch das ging nicht. :S Muss denen wohl mal ne Email schreiben..

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